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Motorsport Freunde Freising '73 e.V. im ADAC

Hella Saturnus Rally (SLO) 5.-7.05.2006 (von Tom E.)

128 Starter zum 3. Lauf zum Mitropa Cup. Darunter Martin Schertl/Ferdinand Heindlmeier Startnummer 43 und mit dem grossen Bruder (Gr.A Astra) Reinhard Veit /Ralph Edelmann.
Am Tag der Anreise holte ich noch schell die hinteren Stossdämpfer vom Überholen, die wir (Sigi und ich ) dann noch vor der Technischen Abnahme verbauten. Aber erstmal mussten wir hinkommen und mit zwei Movanos mit Anhänger über einen Bergpass wird manchmal ganz schön eng, wenn man mit entgegenkommenden Bussen u.ä. kämpfen muss:-) aber auch das schafften wir . Am Freitag nach der Arbeit kamen noch Hans; Dirk, Martin J. und Conny nach. Reinhard war vom Astra schon beim letzten Test begeistert und richtig heiss auf die Rallye. Dann ging es los; aber leider nicht wie wir uns das dachten; der Gruppe A Astra lief nicht richtig und es wurde erstmal alles getauscht was uns so einfiel was es sein konnte, aber wir fanden den Fehler nicht. Was Reinhard nicht daran hinderte richtig schnelle Zeiten zu fahren. Martin leistete sich einen kleinen Ausflug und so mussten wir schell mal einen Achsstummel wechseln. Der Serviceplatz lag genau neben dem Zuschauerrundkurs ,so dass man auch mal zuschauen konnte. Hans und ich machten Tankservice, was bei der Tankstellenbedienung gar nicht schlecht war. Nach WP 10 lag Reinhard so um den 20. Gesamtplatz. Doch dann der Schock: Auf dem Zuschauerrundkurs kommt er beobachtet von den Mechaniker etwas von der Spur auf Rollsplitt und trifft einen Reifenstapel und eine Begrenzungsmauer. Zerstörter Achs- und Motorträger, abgerissenes Federbein und erheblich verformte Karosse bedeuten dann leider das aus :-(  Und bei Martin stellen wir ein gerissenes Domlager fest, was natürlich wieder mal aus dem Trainingsauto ausgebaut werden muss (hat Martin eigentlich ein gelbes Auto?) Womit wir bei einigen Bier im Hotel den ersten Tag beenden.
Und am nächsten Tag erwischt es gleich in der ersten Prüfung Martin. Er trifft einen Felsen, heftiger Frontschaden, der Kühler läuft aus, und der Motor wird zu heiss . Also alles zusammenpacken. Martin und Conny leisten Dirk und mir noch beim Zuschauen Gesellschaft, denn wir dürfen erst Montags heim (Sonntagsfahrverbot für LKW-Gespanne). So bleiben noch 5 Wochen für Martin um seinen Astra für die Castrol Rallye zu Reparieren.

Lavantal Rally (A) 30.03.-01.04.2006 (von Tom E.)

208 WP km vom Feinsten warteten auf Schwertl / Dinzinger unter den 137 Startern rund um Wolfsberg.
Doch erst mal musste besichtigt werden. Und als Andi, (Michelin-)Sigi und ich gerade das Ortsschild Wolfsberg sehen klingelt das Handy. Am Trainigsastra hat man sich die Ölwanne aufgerissen und man bräuchte schnell ein Auto. Also den Rallyeastra abladen, Anhänger abhängen, Andi`s Omega ausräumen und Martin und Andi D. auf der WP abholen. So sahen wir dann auch noch die 21km lange Königsprüfung mit einigen km Schotter, die selbst bei Besichtigen schon Süchtig nach mehr macht. Und anschließend noch den Trainigsastra auf dem Ahänger runter zum Serviceplatz. Dann abends rauf auf den Berg in 1400 m Höhe zur Ferienhütte und erst mal einheizen um Warmwasser zu haben :-) Andi schicken wir am nächsten Tag ins etwa 80 km entfernte Graz, um dort eine Ölwanne vom Opel Lager zu holen damit wir auch wirklich alle Autos heimbringen, die wir dann während der Rallye nebenbei einbauen. (an schwarzen Astras schrauben wird zur Gewohnheit :-) )
Die Prüfungen machen richtig Spaß ,doch irgendwas stimmt am Astra nicht ,die Motorkontrolle leuchtet auf und er läuft auch nicht richtig. Wir wechseln vorsichtshalber die Lambdasonde. Mit geliehenem Fehlerauslesegerät stellen wir dann nach weiteren Prüfungen fest das der Hallgeber ein falsches Signal liefert, was uns nicht verwundert, als wir den Verteiler ausbauen und uns schon Teile entgegenfallen. Komisch, daß der Astra überhaupt lief. Ansonsten lief alles glatt und nach den 2 Tagen im wurde ein Respektabler 45.Gesamtplatz/6.Klassenplatz erreicht. Auf der Siegerehrung zeigten die Italiener wie man feiert. Und die Servicecrew wurde von Andi D. zu armen Slowenen ohne Kleidung, die im 2mal2m großen Wohnanhänger schlafen müssen degradiert:-) Was noch zu erwähnen wäre sind die Slowenischen Fans die Leben den Sport noch richtig und feuern alle Fahrer an. Was uns die Vorfreude auf die Saturnus Rallye erhöhte.
 


12. Bayern Rallye Oberland 10./11.3.06 (von Tom E.)

86 Starter finden sich ein. Dass Martin/Ferdinand nur Startnummer 77 hinter den 1600er und 1300er Autos bekommt, verwundert uns und später wird das auch zum Verhängnis.
Wie neu wurde Richards EX-Auto über den Winter (waren es überhaupt 3 Monate?) hergerichtet. Wie immer, am letzten Tag wurde alles fertig und der Servicebus eingeräumt. Dann ging es los.
Zuschauerrundkurs Altenstadt bei Nacht. Sauglatt war alles und Schwertl/Heindlmeier fahren die 13. !! Gesamtzeit und lassen so viele Allradler und stärkere Autos hinter sich (Respekt). Auch zum Start zur 2. Etappe gibt es keine neu Startreihenfolge (da hätten sich wohl manche Herren schämen müssen). Unser Team fuhr ganz gut mit als sie in WP4 (Wildsteig) auf einen Polo aufliefen und einige Zeit nicht vorbeigelassen wurden. Dieser Polo fuhr dann vor ihnen in eine Schneewand und ohne aufzupassen wieder heraus, genau als sie neben ihm waren. So wurde an beiden Autos der Querlenker verbogen, was natürlich bei noch einer ausstehenden Runde einen Zeitverlust bedeutete. Als der Anruf kam "Querlenker wechseln", mussten Sigi und ich feststellen, dass der in der Eile zuhause vergessen wurde. Also schnell vom Trainingsastra ausbauen und im Rallyeauto einsetzen. (Da wars plötzlich gar nicht mehr so kalt ! Und Sigi spürte vorübergehend seine Sehnenscheidenentzündung in seiner Hand gar nicht mehr)
Dann ging es wieder weiter, nicht mehr ganz so motiviert, aber die Zeiten passten. Doch kurz vor Schluss ein kleiner Ausrutscher und Martin und Ferdinand stecken mit dem Astra einige Minuten auf /oder in einem Schneehaufen fest, was sie zeitlich weit zurückwirft.
Um die Serviceleute und Fahrer haben sich Manu und Conny mit Nutella gekümmert und auch Gregor hat mal am Service vorbei geschaut.
Das Gesamt gewannen Gassner /Schrankl vor Wallenwein/Zeitlhofer und Auer /Bastuck alle auf Mitshubishi Lancer.

41. Rallye 3-Städte 4.11.2005 bis 5.11.2005  ...  oder Frontlerwetter (von Reive)

> Seit unserer letzten Ausfahrt mit dem Astra sind tatsächlich 12 Monate vergangen. Aber entweder konnten und wollten wir nicht, oder man ließ uns nicht, oder die Veranstaltung wurde kurzfristig abgesagt.
So konnten wir uns ein Jahr intensiv auf dieses Ereignis 3-Städte Rallye 2005 vorbereiten. Wobei mein Beifahrer Sigi Schwaiger mit Martin Schwertl den Löwenanteil erledigten und den Auto Wutzer Astra wieder exzellent vorbereiteten und ich nur für das Mentale zuständig war.
Doch nun zur Veranstaltung. Wie schon in den letzten Jahren findet die 3-Städte im Passauer Raum statt, ist eine 98 % Asphaltveranstaltung, wird vom MSC Fürstenzell und Hutthurm veranstaltet, Start und Ziel am Haslinger Hof, 135 km Sonderprüfung auf 12 Wertungsprüfungen verteilt, Eintagesveranstaltung.
Als Vorwagen fuhr die Klein-Truppe. Ein Ex-Kleint Ascona 2 Liter, Michael und Matthias Stock auf dem Safari 911er und Familie Schölderle auf dem Lotus Elan unterstützten Wolf-Dieter Ihle auf dem Audi S 1 bei der „Slowly sideways“ Ausfahrt. Georg Plasa war mit seinem Berg-BMW angereist und sorgte auf dem Serviceplatz in Passau (Messeplatz) zusammen mit Bergfahrer Krisam für das entsprechende Show-Programm. Die Teilnehmer vom MSF-Freising waren Greiner/Reiter auf VW Polo, Veit/Schwaiger auf dem Opel Astra und als Beifahrer von Anton Werner auf dem Porsche Ralph Edelmann.
Für den Freitag hatte der Veranstalter die Besichtigung der WPs, Dokumentenabnahme mit Technischer Abnahme sowie die Rallye-Party auf dem Programm.
Start Samstag früh 8 Uhr, Baumschlager im Mitsubishi Carisma Evo 8 ging als erster auf die Strecke. Für Autoliebhaber war das Starterfeld eine Augenweide. Vom historischen Minicooper über C-Kadett bis zum italienischen Gruppe 4 Porsche 911 SC, sowie vom Cup-Polo über diverse BMW M 3 bis zum GT 3 Porsche war alles am Start. 81 Fahrzeuge nannten doch nur 71 gingen letztendlich an den Start.
Ach und noch das Wichtigste. Es regnete im Prinzip den ganzen Tag. Vorbei das vorabendliche Rätselraten mit welcher Art von profillosen Reifen man am morgigen Tag die niederbayerischen Wälder verunsichern würde. Regenräder kamen zum Einsatz. Für uns ein leichter Vorteil, da die Leistung auf diesen doch sehr schnellen Prüfungen nicht mehr ganz so wichtig erschien.
Unser Service in Passau unter der Leitung von Richard Rank, Martin Schwertl, und Martin Jakob stand felsenfest am Rande der Show-WP und wurde von gleich 2 Mädels tatkräftig verstärkt.
Die Fahrt unterteilte sich in 4 Abschnitte, die mit je 2-4 Prüfungen ohne Service zu durchfahren waren. Den ersten und eigentlich auch einzigen Stau verursachte Georg Alber der mit seinem Histo-Porsche nach Überschlag auf der ersten Sonderprüfung ausschied.
Auf der ersten WP ging es bei uns im Auto noch etwas hakelig zu Werke. In der zweiten Sonderprüfung Berhardsberg einem 23 km Asphaltrundkurs mussten wir heuer keine VW Polos überholen sondern nur 2 bis 3 Mitsubishis EVO 1 bis 7. Klarer Vorteil, die Mitsubishis stellen sich beim Überholtwerden nicht so an wie Polo-Fahrer. Der Rest ist schnell erzahlt. Aufgrund eines Internet- oder Computerfehlers waren keine Zeiten zu bekommen. So erfuhren wir zur ersten Zwangspause von einem angebliche 6. Gesamtplatz. Keiner wusste so recht wer vor oder hinter einem war und wie viele Sekunden man nach vorne oder hinten hatte.
Lustig war auch die sogenannte Super-WP, die direkt neben dem Serviceplatz Messegelände Passau stattfand. Ein 1000 Meter Rundkurs mit Strohballenausweichen als WP 5 und WP 12. Aber gut für die Zuschauer, und die Serviceleute bekamen endlich auch mal Ihre betreuten Teams aktiv zu sehen. Der Regen und die schmierigen Verhältnisse sorgten für eine hohe Ausfallquote. Nach WP 5 waren nur noch 52 Fahrzeuge im Wettbewerb. Auf der Dritten Schleife fiel unsere Gegensprechanlage aus, was für die Verständigung im Cockpit nicht förderlich war. Doch mit einem geliehenem Gassner Helm ging es auf der letzten Schleife bereits in die Nacht hinein.
Vor der letzten Prüfung erfuhren wir von unserem Spion Richard Rank von einer 5/Zehntel Sekunden Führung in der Klasse. Sowas kann knapp werden. Da ließ sich der Opel Astra noch einmal zu einer Gesamtbestzeit vor Baumschlager im Carisma hinreißen.
Den Gesamtsieg holte sich aber dennoch unangefochten Baumschlager/Zeltner im Evo 8, hervorragender Zweiter wurden die Heimaskaris Geist/Geist im BMW M 3 vor dem ebenfalls fehlerlos fahrenden Stoiber/Knes auch auf BMW M 3. Vierte wurden die Österreicher Grössing/Monego im Mitsubshi Lancer Evo 7.
Erst auf der Zielrampe erfuhren wir von unserem Fünften Gesamtplatz und Klassensieg . Mit 8,9 Sekunden Vorsprung ging die Klasse bis 2 Liter doch an uns, doch Respekt vor dem Team Pritzl/Marchl im Renault Clio die noch am Vormittag teilweise in Führung lagen. Leider fiel das Team Werner/Edelmann nach Unfall im Rundkurs aus, und Greiner/Reiter sahen ebenfalls nicht das Ziel. 42 Teilnehmer schaften es zurück nach Passau.
Nach dem Duschen endete der Abend mit der Siegerehrung im Haslinger Hof.
Nochmals vielen, vielen Dank meinen Serviceleuten Richard, Martin und Martin, den beiden Damen für das leibliche Wohl, sowie Chef Hans Kögl und Sigi Schwaiger.

 

8.FTE Haßberg Rallye (AC Ebern) 14.Mai2005 (von Eder Tom)

Nach Genehmigungsproblemen bleibt dem Veranstalter nichts anderes übrig als die letzte Verbleibende WP 3mal zu fahren und als Notlösung wird schnell noch eine WP im Kasernengelände mit wechselndem Belag und hohen Randsteinen aus dem Hut gezaubert.
In etwa 100 Starter finden sich ein davon 4 Teams vom MSF Freising.
Schwertl / Heindlmeier auf geliehenem Rank Kadett GSI
Schwaiger / Eder auf Kadett GSI
Greiner/ Reiter auf Mitshubishi Colt
und Eder /Lösing auf Andi`s Corsa
Bei wechselhaften Wetter besichtigen wir (Dirk und ich) und beschließen als es wieder zu Regnen beginnt Avon zu fahren, da beide WP´s ziemlich schmierig sind.
Außerdem beschließen wir auf Ankommen zu fahren . Dieses Ziel zerstört sich und den Corsa aber bereits nach etwa 2 km nachhaltig. Als mir nach einer Kuppe bei etwa Tempo 100 das Heck ausbricht und wir zuerst heftig in einen Graben einschlagen und bei den folgenden Überschlägen 4 Krater in dem angrenzenden Feld hinterlassen bleibt an dem Corsa nicht mehr viel ganz.
Auch Sigi und Manu fahren auf Sicherheit und liegen nach WP3 auf Platz18 im Gesamt. Doch in der Kaserne amputieren Sie dem Kadett an einem hohen Randstein den Querlenker was ebenso das Aus bedeutet.
Tobias und Johannes sitzen nach einem Ausrutscher in einem Graben fest und brauchen zu lange um sich zu befreien, so dass die Karenzzeit nicht mehr reicht und sie aus der Wertung genommen werden.
Nur Martin und Ferdinand retten die Ehre vom MSF werden 11. von 21 Startern in ihrer Klasse .

"Guckt mal. Hab ich gemacht"

 

 

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